Ich meine die Liebe zur Natur
Und nein, das ist kein sentimentales Thema. Das ist ein gesellschaftlich relevantes. Denn wir schützen nur, was wir kennen und lieben.
Naturliebe hat viele Gesichter
Die eine liebt das Wandern. Weite. Höhenmeter. Stille. Die nächste liebt das Schwimmen im See. Dieses Eintauchen. Dieses Loslassen.
Andere verbringen Stunden im Garten. Blumen setzen. Erde riechen. Zyklen beobachten. Wieder andere sammeln Kräuter, gehen in die Pilze, paddeln über Seen oder machen Yoga im Park.
Und dann gibt es die, die sagen: Ich will mehr daraus machen. Ich will Naturerlebnisse anbieten. Ich will meine Leidenschaft teilen und mein Wissen weitergeben.
Was Natur mit unserem Nervensystem macht
Jetzt wird es spannend. Denn Natur wirkt nicht nur emotional. Sie wirkt physiologisch. Studien zum Waldbaden zeigen, dass Terpene – also Botenstoffe der Bäume – unser Immunsystem stärken. Forschende der haben in mehreren Untersuchungen nachgewiesen, dass Zeit im Wald die Aktivität der natürlichen Killerzellen steigert. Also jener Zellen, die unter anderem Viren bekämpfen.

Wasser wirkt ebenfalls regulierend. Forschungen der zeigen, dass Menschen, die in der Nähe von Gewässern leben oder sich regelmäßig dort aufhalten, signifikant weniger Stress empfinden.
Frische Luft verbessert die Sauerstoffversorgung des Gehirns. Natürliches Licht stabilisiert unseren Biorhythmus. Bewegung draußen senkt nachweislich Cortisol. Natur ist kein Wellness-Trend. Natur ist Regulation.
Erlebnis schafft Verantwortung
Wenn du regelmäßig im Wald bist, fällt dir Müll auf. Wenn du gern im See schwimmst, spürst du, wenn das Wasser kippt. Wenn du selbst Gemüse anbaust, hast du Respekt vor dem Lebensmittel.
Das ist Beziehung. Und Beziehung erzeugt Schutz.
Deshalb sind Naturerlebnisse mehr als Freizeitgestaltung. Sie sind Bewusstseinsbildung, mit Spaß und ohne erhobenen Zeigefinger.

Valentinstag neu gedacht
Vielleicht braucht es dieses Jahr keine Pralinen. Vielleicht braucht es:
- einen Spaziergang ohne Ziel
- ein Picknick im Park
- einen Sprung ins kalte Wasser
- oder einfach zwei Stunden offline draußen
Wenn Naturliebe zur Berufung wird
Ich sehe immer mehr Menschen, die ihrer Liebe zur Natur mehr Raum schenken. Sie bieten Waldbaden an. Kräuterwanderungen. Outdoor-Yoga. Retreats. Vollmond-Rituale. Kreative Auszeiten im Grünen. Manche nebenberuflich, manche hauptberuflich.
Was sie eint, ist nicht Perfektion. Es ist Leidenschaft. Und Leidenschaft ist ein Motor. Aber ohne Struktur bleibt es ein Hobby.
Wenn du spürst, dass mehr in deiner Naturleidenschaft steckt und du überlegst, daraus ein Angebot zu entwickeln, begleite ich dich mit Struktur, Positionierung und Marketing-Erfahrung.
Deine Marieke